26 Juni 2022

Von Einohrhasen, Pferdekutschen und Wannenmachern

 Wir waren das Wochenende wieder unterwegs, in Emsdetten. Ja, der/die aufmerksame LeserIn wird sich erinnern... Beim letzten Mal hatten wir ja noch nicht alles erledigt... ;-) z.B. waren wir noch nicht im Wannenmachermuseum. Ich gebe zu, ich hatte (auch) eine falsche Vorstellung, welche Wannen früher in Emsdetten hergestellt wurden. Es geht nicht um Badewannen, sondern um eine Art flache Körbe mit der früher die "Spreu vom Weizen" getrennt wurde...


Emsdetten war dafür eine Hochburg und es ist wirklich interessant, wie schwierig und aufwändig die Herstellung dieser Körbe war. Also, wer mal in die Ecke kommt, ein Besuch lohnt sich...

Es gibt aber noch andere interessante Dinge in Emsdetten zu sehen, die wir (natürlich!) durch das Geocaching entdeckt haben, z.B. Villen...:

Der Samstag hat uns dann mehr ins Grüne geführt...:

 

Wir sind durch Austum gewandert, eine von mehreren Bauernschaften..., da können die Kühe auch schon mal vor der Haustür liegen...

Und es gibt Einohrhasen...:!

Wir waren natürlich am Cachen..., an einer Stelle haben wir auch eine Kröte erschreckt oder sie uns... je nachdem...

Dort kann auch schon mal eine Pferdekutsche einem E-Auto begegnen...

... und es gibt Getreidefelder...

und Mohn...

...und wenn man ein bisschen darauf achtet, sieht man auch die Weiden, die die Wannenmacher früher für ihre Körbe gebraucht haben...

Schön war es und auch mit dem Cachen waren wir sehr erfolgreich, so sah es (fast am Ende) auf unserem GPS-Geräte aus...:

  viele geöffnete "Dosen"... :-)

 Wir sind natürlich auch mit der Bahn gefahren, mit dem 9-Euro-Ticket... Die Hinfahrt hat ganz gut geklappt, bis auf eine kleine Verspätung. Bei der Rückfahrt wurde es schon sehr voll, vor allen Dingen auf der Strecke von Münster nach Osnabrück, obwohl wir da am Samstag unterwegs waren, heute am Sonntag war es bestimmt noch voller... Spaß macht das nicht, es war sehr warm, dann die Masken..., aber es ist natürlich unschlagbar günstig und auch sehr praktisch..., einfach einsteigen, ohne sich um eine Fahrkarte kümmern zu müssen, mal gucken, wie es nach den drei Monaten weiter geht...

Habt noch einen schönen Sonntag!

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21 Juni 2022

Ich kann auch Schwarzbrot

Okay, eigentlich ist das nicht schwer. Man kippt einfach ein bisschen  Zuckerrübensirup in den Teig, dadurch erhält es eine dunkle Farbe und man nennt es Schwarzbrot.

Meine Definition ist aber schon eine andere: der Teig sollte einiges an Roggenschrot enthalten, das am Vortag mit kochendem Wasser aufgebrüht wurde, das Ganze nennt sich dann auch Brühstück. Ansonsten enthält der Teig Roggen- und Weizenvollkornmehl, Sonnenblumenkerne, Leinsaat, Haselnüsse, Sauerteig, Salz und Wasser und ja, auch etwas Zuckerrübensirup. Also ein 100%iges Vollkornbrot!

Der Teig ist dann schon sehr klebrig...


Der lässt sich dann auch kaum mit Mehl formen und verarbeiten, sondern ich habe ihn mit nassen Händen in die Formen gepackt. Zur Deko kommt noch ein bisschen Mehl drauf...

Dann noch ein paar Stunden gehen lassen und ab geht´s in den Ofen...

Im Vergleich zu anderen Broten wird das Schwarzbrot bei niedriger Temperatur deutlich länger gebacken  und  sieht anschließend so aus:

 
Hier auch im Anschnitt...:
 
 
Ich muss sagen, ich war schon ein bisschen stolz darauf und es war wirklich sehr lecker...! :-)
 
Ach ja, Brötchen kann ich natürlich auch...:

Habt noch einen schönen Tag!
 

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14 Juni 2022

Ein TERRA Tipp, ein TERRA.track und der Hülsenpfad

In der Nähe von Neuenkirchen sind wir ja schon mal gewandert, letzten Samstag haben wir dort in der Gegend noch drei kleinere Touren gemacht. Gestartet sind wir mit dem TERRA.natura Tipp 6: Im Gehn unterwegs. Im Gegensatz zu den TERRA.tracks sind sie wohl in der Regel etwas kürzer und es gibt keine Ausschilderung... Glücklicherweise kann man die Tour aber auf das GPS-Gerät laden und dann ist es kein Problem...


Der Weg führt durch Wald...

 
oder das, was davon noch übrig ist...

Zwischendurch gibt es aber auch schöne Ausblicke...

und man begegnet den bekannten Ausschilderungen im Osnabrücker Land (es sind halt noch andere TERRA.tracks in der Nähe, die man kreuzt und auch der Hühnenweg...)


Am Startparkplatz findet man auch die bekannten Karten...

In Neuenkirchen haben wir dann den Hülsenpfad gemacht, der zu einigen historischen Punkten und Kirchen innerhalb des Ortes führt...

Am interessantesten fand ich noch die alte Mühle, die immer noch in Betrieb ist...

Den Abschluss des Tages bildete dann der TERRA.track: Grasmoor..., ein "Kleinod am Fuße des Wiehengebirges"...

Interessanterweise ist der Weg zwar ausgeschildert, aber nicht mit dem üblichen "T" sondern mit Schildern der Stiftung Hof Hasemann, die sich um den Schutz und die Rekultivierung der Flächen kümmert...

Es gibt einige Erklärungen zu den verschiedenen Landschaften, zu Fledermäusen...

und schöne Obstbäume...

und zwischendurch auch einige Blumen, z.B. diese hübsche Heckenrose...

Alles nichts Spektakuläres, aber es war schön, mal wieder "im Grünen" unterwegs zu sein!


 

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06 Juni 2022

Zurück aus... Wuppertal

 Mit meinem Freund Hannes war ich über das Himmelfahrtswochenende in Wuppertal. "Wuppertal", da fällt einem wahrscheinlich direkt die Schwebebahn ein... Klar sind wir auch damit gefahren...

Ansonsten haben in Wuppertal die Autos viel Platz...

 

 ...aber auch für Radfahrer hat sich mittlerweile einiges getan... Sehr schön ist die (ehemalige) Nordbahntrasse, eine Eisenbahnlinie, die zu einem Radweg umgebaut wurde...

Hier mal die Highlights... 

Und auch sonst gibt es einiges zu entdecken..., alte Villen...

  (Handbremse anziehen nicht vergessen...!)

...oder auch die Luisenstrasse...

 

 Einen schönen Ausflug haben wir zum Skulpturenpark Waldfrieden gemacht...

 
Zahlreiche Skulpturen des englischen Bildhauers Tony Cragg sind dort zu sehen und es gibt ein schönes Café...

Auf dem Rückweg, den wir durch einen Cache verlängert haben, hatten wir noch eine nette Einkehrmöglichkeit in einem Freibad... :-)


Schön war es und die Planungen für das nächste Jahr laufen schon! :-)





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22 Mai 2022

Rund um den Piesberg

Über den Piesberg habe ich hier ja schon öfter berichtet... Letztes Wochenende war meine Frau und ich mal wieder dort und sind die "Kulturwege" gegangen (einen Link habe ich dazu jetzt nicht gefunden... :-( 

Auf dem Hinweg an der Hase lang kann man schon mal dieses Naturdenkmal bestaunen:

Weiter geht es zum Direktionsgebäude der Zeche Piesberg...

Am Piesberger Gesellschaftshaus findet man ein bisschen arrangiertes Grün...

Ein Blick auf einige Waggons, die von den Dampflockfreunden genutzt bzw. instandgehalten werden...

 

Aus alter Zeit, ein Dampfhammer...

Hier eine Karte über den Streckenverlauf...

20 Stationen werden auf dem Faltblatt gezeigt und erklärt.

Wenn man den Eintritt für das Museum Industriekultur bezahlt, kann man durch den Hasestollen gehen, der das Museum mit seinen anderen Standorten verbindet...

Die Dampflockfreunde in Aktion...

Den Rückweg sind wir am Kanal entlang gegangen. Hier ein Blick auf die Windräder...

und auf den leisen und lauten Speicher...

Etwas versteckt liegt das Café der Boni Kaffeerösterei, ein schöner Ort, den es zu entdecken gilt...

Auch zum Kanalweg gibt es eine Karte...:


Auch wenn wir schon oft beim Piesberg waren, kann man immer wieder etwas Neues entdecken, zumal sich dort immer noch einiges verändert, es bleibt ein spannender Ort!

 

 

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