30 November 2014

In der Weihnachtsbäckerei

Der Weihnachtsstollen war eines der ersten Rezepte, das ich in meiner Jugend gebacken habe, und zwar aus diesem Backbuch:

Das ist eine Ausgabe von 1951 und sie hat damals 2,60 DM gekostet. Nein, ich habe das Buch nicht selber gekauft, sondern von meiner Mutter geerbt. Im Vorwort heißt es übrigens: "Mit diesem neuen Dr. Oetker Schul-Kochbuch möchten wir nicht nur der erfahreren Hausfrau, sondern vor allem auch dem jungen Mädchen von heute - der Hausfrau von morgen -, insbesondere aber der Haushaltsschülerin einen Leitfaden für die Küche in die Hand geben, ein Kochbuch, das ihr tagtäglich hilfreich zur Seite stehen möge."
Naja, ein bisschen haben sich die Zeiten ja doch gändert...

Ich liebe Stollen und ich finde den leckerer, als den gekauften. Der wird übrigens mit Backpulver hergestellt und nicht mit Hefe, wie sonst üblich.
Wenn er fertig ist, sieht er dann so aus...



Angeschnitten so...

und mittlerweile ist er schon aufgegessen! :-)
Mal sehen, vielleicht gibt es den noch einmal vor Weihnachten...

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29 November 2014

Schwarzbierbrot ohne Schwarzbier

Ich hatte hier ja versprochen, über die Fortsetzung der Schwarzbierbrotbackerei zu berichten. Gestern war es soweit. Irgendwie habe ich es aber nicht geschafft, ein Schwarzbier einzukaufen, sind irgendwie selten zu finden. So ist es dann ein leckeres, obergäriges Altbier aus Münster geworden...

Ich kann nicht wirklich sagen, ob es einen Unterschied ausmacht...
Neu war dieses Mal auch, dass ich mit Trockenhefe gebacken habe. In die Rezepte kommt so wenig Hefe rein, dass sie dann wochenlang im Kühlschrank rumliegt und ich sie auch nicht bis zum Haltbarkeitsdatum verbrauche. Trockenhefe ist da deutlich unkomplizierter, abgesehen davon, dass es schwierig ist, 0,5 Gramm Hefe abzuwiegen. Aber es hat alles geklappt, wie man hier sehen kann:


Insgesamt ist das Rezept klasse und ich bin mit den Broten sehr zufrieden! :-)

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21 November 2014

Bienen retten

Im Gegensatz zu meiner Frau bin ich so gar nicht der Honigfreund, trotzdem habe ich schon öfter etwas über das Sterben der Bienen gelesen und sehe natürlich auch die Zusammenhänge der Bienen im Ökosystem. Es scheint jetzt gelungen zu sein, eine umweltfreundliche Methode zu entwickeln, die die Bienen vor der Varroamilbe schützt: eine Bienen-Sauna
Nur leider fehlt das Geld, um diese Saunen in Serie herzustellen. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann das hier tun.

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19 November 2014

Schwarze Magie im Brot

Gestern habe ich mal wieder Brot gebacken und ein neues Rezept aus dem Buch von Lutz Geißler ausprobiert: das Schwarzbierbrot.
Ich kenne mich mit Schwarzbieren nicht so wirklich gut aus, bin so eher der Pilstrinker. Habe dann aber im Lebensmittelgeschäft meines Vertrauens ein leckeres Bier bzw. eine interessante Brauerei entdeckt, die Brauerei Bosch.
Ich bin ja ein Fan von kleinen Brauereien, die sich erfolgreich gegen die Großkonzerne wehren, darum mache ich auch hier gerne ein bisschen Werbung dafür.
So sieht das Schwarzbier aus:

Nun aber zurück zum Brot. Am Montag habe ich den Sauer- und Hefevorteig angesetzt. Gestern ging es dann weiter. Das Besondere ist, dass dann das Schwarzbier statt Wasser in den Teig kommt. Meine Brote sahen dann so aus:


Wie immer sehr lecker, wobei ich beim nächsten Mal noch ein bisschen rumprobieren werde: den Teig ein bisschen weicher und die Brote noch ein bisschen länger gehen lassen. Ich werde berichten.

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11 November 2014

Früchtebrot

Ich hatte hier in der Vergangenheit ja schon öfter über meine Brotbackaktionen berichtet. Auch vergangenes Wochenende war ich mal wieder aktiv. Neben einem leckeren Nuß- und einem Sonnenblumenkernbrot...


habe ich mich, passend zur Jahreszeit, an ein Früchtebrot gewagt. Interessanterweise ist es auch ein Sauerteigbrotrezept, dem dann allerlei Früchte und Gewürze zugesetzt werden. Und so sieht es dann aus:


Und es ist tatsächlich sehr lecker! :-)

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09 November 2014

Besuch auf Balkonien

Mittlerweile ist auch auf dem Balkon der Herbst nicht mehr zu übersehen, Anfang September sah er noch so aus. Die Sonneblume ist schon lange verblüht, dient aber immer noch als Vogelfutter... :-)


Heute konnte ich so einen kleinen Kerl auch mal mit der Kamera erwischen...

Wäre aber auch nett, wenn sie dann nach der Mahlzeit auch mal ein bisschen sauber machen würden, stattdessen sieht es aber so aus:

Allen, die immer noch tapfer hier rein schauen, wünsche ich einen schönen Start in die Woche!

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11 Oktober 2014

Endlich mal wieder wandern: Der Töddenweg

Heute haben meine Frau und ich uns mal wieder die Wanderschuhe angezogen. Ziel war der Handelsweg oder auch Töddenweg, der von Osnabrück zur niederländischen Hansestadt Deventer führt. Wir haben uns heute auf die 25,5 Kilometer von Mettingen nach Osnabrück beschränkt. Mit dem Bus kommt man prima von Osnabrück nach Mettingen. Vorbei geht es dann an viel schöner Landschaft...


oder auch diese tolle Allee in der Nähe von Westerkappeln..

Rechts auf dem Pfeiler sieht man auch das T, mit dem der Weg recht gut markiert ist.

Nachdem wir uns in Westerkappeln bei Kaffee und Kuchen gestärkt haben, geht es weiter in Richtung Wersen. Unterwegs kommt man an dem Großsteingrab Sloopsteene vorbei...

wo sich auch gerade ein paar Radler des ADFC tummelten.
Allmählich erreicht man dann den Stadtrand von Osnabrück. Man geht durch Wersen, vorbei am Attersee und Gut Leye und kommt dann zum Rubbenbruchsee. Da haben wir dann ein bisschen geschummelt und sind die restlichen Kilometer mit dem Bus gefahren. :-)

Eine schöne Tour mit viel Natur. Auch ein Reh lief uns über den Weg...


Und auch wenn das Wetter so überhaupt gar nicht nach Winter aussieht, auch ein paar Vögel auf dem Weg nach Süden ließen sich beobachten...

P.S. Beim gugeln nach dem Töddenweg bin ich übrigens auf eine tolle Internetseite gestoßen, in der viele Wanderwege beschrieben werden und man kann auch gezielt nach Wanderwegen in der Umgebung suchen. Den Töddenweg findet man hier.

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