27 April 2013

Radfahren in Osnabrück: und es ist doch gefährlich...!

Nein, es geht hier nicht mehr darum, ob mal so Absperrungshalter auf dem Radweg steht, sondern so ganz grundsätzlich um das Radfahren in Osnabrück (und wahrscheinlich auch anderswo...).
Anlass ist, dass ich heute morgen friedlich zum Markt gefahren bin, um etwas lecker Spargel zum Wochenende einzukaufen, und gleich zwei mal bin ich von einem Auto geschnitten worden. Einer fuhr danach noch locker über eine rote Ampel...
Nein, es ist mir nix passiert, ein paar Zentimeter waren noch dazwischen, aber es regt mich auf!! Immer wieder wird über die bösen, bösen Kampfradler geschimpft, die arme Omis über den Haufen fahren, aber ein Blick in die Polizeistatistik zeigt eindeutig: in 77,3 % der Unfälle, in denen Radfahrer beteiligt sind, ist nicht der Radfahrer schuld!!!
 
          Fahrradunfälle
Zu den schwächeren Verkehrsteilnehmern zählen neben den Fußgängern insbesondere Fahrradfahrer. Die Anzahl der Fahrradunfälle liegt mit 713 um 18 unter dem Wert des Vorjahres. Sie verteilen sich nahezu jeweils zur Hälfte auf die Stadt und den Landkreis (Stadt 357 / Landkreis 356). Vier Radler erlitten tödliche Verletzungen, 99 wurden schwer- und 516 leicht verletzt. Die meisten dieser Unfälle ereigneten sich zwischen 15.00 und 18.00 Uhr. Beim Blick auf die Verantwortlichkeit für diese Unfälle zeigt sich, dass nur 162mal Fahrradfahrer die Ursache gesetzt haben. In den anderen Fällen waren andere Verkehrsteilnehmer für die Kollisionen verantwortlich.
 
(Und ich behaupte mal, in den Fällen, wo der Radfahrer Schuld hat, passiert in der Regel deutlich weniger, als wenn der Autofahrer Schuld hat...!)
Also, liebe Autofahrer, reißt euch mal ein bisschen zusammen, bitte! Und ich geh´ jetzt Spargel kochen...

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