16 August 2026
29 März 2026
1 Jahr Balkonkraftwerk
Vor fast genau einem Jahr haben wir das Balkonkraftwerk in Betrieb genommen, Zeit für eine kleine Bilanz.
Es macht immer noch fleißig was es soll...:
Mittlerweile passt leider der "Monetäre Ertrag" nicht mehr... Nach der Anmeldung wurde der Stromzähler ausgetauscht. Seitdem läuft er nicht mehr rückwärts, sondern wir verbrauchen unseren eigenen Strom wenn die Sonne scheint und wir einen Stromverbrauch in der Wohnung haben. Ein Speicher lohnt sich bei so einer kleinen Anlage nicht. Wir speisen den überschüssigenn Strom ins Netz, eine Vergütung gibt es dafür nicht. Was das am Ende tatsächlich bringt, werden wir bei der nächsten Stromabrechnung sehen. Trotzdem ist es ein gutes Gefühl, selber umweltfreundlichen Strom zu produzieren und somit ein kleines bisschen was gegen den Klimawandel zu tun, gerade in den heutigen Zeiten, wo die Regierung gerade dabei ist, die eingeleitete Energiewende abzuwürgen und man manchmal das Gefühl hat, es ist sowieso alles egal...
Habt (trotzdem) einen schönen Sonn(en)tag!
22 Juli 2025
Die 100-€-Marke ist geknackt!
Ich berichte mal wieder von unserem Balkonkraftwerk. Es ist seit dem 31.03. im Betrieb und macht was es soll, umweltfreundlichen Strom produzieren. :-)
Laut Anzeige haben wir jetzt die 100-€-Marke geknackt. Dazu muss man wissen, dass wir noch einen alten Stromzähler haben und der dreht, wenn die Sonne scheint und wir wenig verbrauchen, rückwärts. Insofern passt das mit dem Ertrag. Anders sieht es aus, wenn der Stromzähler ausgetauscht wird. Dann haben wir nur noch eine Ersparnis, wenn wir Strom verbrauchen und in dem Moment die Anlage Strom erzeugt. Den Rest speisen wir in das Netz ein, dafür bekommen wir leider keinen Cent.
Ich war so ehrlich und habe das Gerät angemeldet. Es gibt auch schon einen Termin, wann der Zähler getauscht wird, aber bis dahin können wir noch ein bisschen mehr sparen. :-)
Ich wünsche Euch einen sonnigen Tag!
02 April 2025
Wir machen unseren Strom selbst!
Ich hatte hier ja Großes angekündigt... Wenn man trotz einer Badrenovierung Langeweile hat, kann man sich doch zeitgleich noch um ein anderes Projekzt kümmern, oder? Zum Beispiel den Aufbau eines Balkonkraftwerkes... Wobei "Balkonkraftwerk" passt bei uns nicht so ganz, weil wir zwar einen Balkon haben, der liegt aber für eine Solaranlage zu sehr im Schatten. Aber wir haben das Glück, ganz gut an ein Flachdach dranzukommen...
und wir haben sehr nette Vermieter, die das ganze Projekt sehr wohlwollend begleitet haben und sogar tatkräftig mit angepackt haben. So ein Solarmodul ist wirklich sehr groß und schwer. Eingepackt wiegt dieses Ding...
44 Kilogramm und es ist ungefähr so groß wie eine Matratze. Ich hatte die Idee, so ein Paket mal eben mit einer Sackkarre in den 3. Stock zu hieven. Das erwies sich als ziemlich blauäugig, weil das Paket dazu viel zu unhandlich war. Die Alternative war dann, das Ding an den Riemen, mit denen es verpackt war, Treppenstufe für Treppenstufe hochzuziehen / schleifen / schieben... Sehr anstrengend, aber meine Frau und ich, wir haben es geschafft!
Ein weiteres Problem war, dass wir unter das Kraftwerk eine Gummimatte legen wollten, damit das Dach keinen Schaden nimmt. Auch das erwies sich als deutlich schwieriger als gedacht. Beim Baumarkt haben wir zwar die passende Rolle gefunden, aber die erwies sich ebenfalls als so schwer und unhandlich, dass wir keine Idee hatten, wie wir sie in unseren kleinen Mietwagen bekommen sollten, geschweige denn in den 3. Stock. Auch da hat uns unser Vermieter freundlicherweise geholfen. :-)
Hier sind sind wir nun schon ziemlich weit: die Gummimatte ist ausgerollt, die beiden Module draufgepackt und dann war da aber noch die Sache mit den Steinplatten...
Damit die Module bei Sturm nicht vom Dach fliegen, wird empfohlen, sie mit Gehwegplatten zu beschweren. Über meine Arbeit habe ich eine Kollegin gefunden, die ein paar von den Dingern übrig hatte und sie mir geschenkt hat. Auch da war ich sehr naiv, denn die Platten war auch sehr schwer. Mein Rücken fand die ganze Aktion nicht so toll und mein Dank geht an die Nachbarn, die mal eben spontan geholfen haben, dass wir die Platten überhaupt ins Haus bekommen haben.
Wie man aber nun sieht, haben wir alles geschafft, die Module stehen und sind aufgeklappt, der Stecker ist in der Steckdose und wir produzieren unseren eigene Solarstrom!! :-))))
08 September 2024
Osnabrücker Landpartie
Am gestrigen Samstag habe ich eine kleine Radtour gemacht und ein paar Stationen der Osnabrücker Landpartie besucht. Seit Jahren gibt es Pläne, durch dieses schöne Stück Land eine Autobahn zu bauen und genauso gibt es seit Jahren Menschen, die sich dafür engagieren, dass diese Autobahn nicht gebaut wird. Die Idee hinter der Osnabrücker Landpartie ist, dass man ein Stück Land, was man kennt und schätzt, dann vielleicht auch für schützenswert hält und sich gegen den Autobahnbau engagiert.
Zu Beginn der Strecke, die ich mir mal wieder über Komoot gebastelt hatte, bekommt man einen Blick auf den Piesberg...
Etwas weiter lädt eine Apfelbaum zu einer kleinen Pause ein...
Auch Zwiebeln gibt es reichlich, die ich natürlich nicht mitgenommen habe...
Aus der Ferne kann man einen Blick auf den Wallfahrtsort Rulle werfen...
Nach einigen Kilometern sieht man die Lechtinger Mühle, mein erstes Ziel...
Immer wieder bin ich beeindruckt von diesem schönen Ort...
Auch das Trafohäuschen ist mittlerweile sehr schön gestaltet und bietet Unterschlupf für sehr viele Tiere...
Eine weitere Pause habe ich in dem idyllischen Garten bei Böhmers Obstwiese gemacht...
Es gab dort auch eine Fotoausstellung und Informationen gegen den Bau der A33...
Zum Abschluss der Tour bin ich noch "Zur Mühle" ins Nettetal gefahren...
und habe mir noch Kaffee und Kuchen gegönnt.
Ich bin gespannt, wie die Planungen für den Bau der Autobahn weitergehen. Ein bisschen Hoffnung habe ich, dass sich die Einsicht durchsetzt, dass es wichtiger ist, das Stück Natur zu erhalten und dass es ein Ziel sein muß, den Autoverkehr zu reduzieren und nicht immer weiter auszubauen... schauen wir mal!
Labels: Kultur, Natur, Osnabrücker Land, Radfahren, Umwelt
13 September 2020
Das Venner Moor
Am Start findet man eine allgemeine Hinweistafel über den Natur- und Geopark Terra Vita...
Der Weg durch das Moor ist mit 7,2 Kilometern nicht sehr lang, aber man kommt durch eine abwechslungsreiche Landschaft...
Auch zu dem Moor gibt es immer wieder Hinweistafeln...
Auch heute wird dort noch Torf abgebaut...
aber nicht mehr mit den alten Loren...
Der Weg ist gut ausgeschildert...
zusätzlich hatte ich ihn aber auch auf meinem GPS-Gerät...
An einigen Stellen wird versucht, das Gebiet zu rekultivieren. Das Abfließen des Wasser wird gestoppt, die Birken, die sich dort angesiedelt hatten, sterben ab...
...und es kann dort sogar wieder Torf entstehen. Insgesamt verschwinden die Torfgebiete aber immer mehr und warum es besser ist, z.B. für den Garten torffreie Produkte zu verwenden, kann man hier nachlesen.
Soweit zum Venner Moor... Wer noch etwas über die Musik in Venne erfahren möchte, muss sich noch ein bisschen gedulden. Schönen Abend noch!
Labels: Folkfrühling, GPS, Klima, Kultur, Natur, Niedersachsen, Osnabrück Wandern, Outdooractive, Umwelt, Wandern
02 August 2020
Critical Mass
Labels: Klima, Osnabrück, Politik, Radfahren, Umwelt, Werbung
21 Juli 2020
Den Wanderschäfer unterstützen
Ich verfolge schon länger auf Facebook die Beiträge von dem Wanderschäfer Sven de Fries.
Jetzt gibt es auch eine crowdfunding-Kampagne, mit dem Ziel, die Wolle der Schafe selber zu vermarkten. Wer mal gucken will, hier geht es lang.
Oder guckt Euch das Video an:
Macht selber gerne mit und/oder teilt die Infos über das Projekt, danke!
Labels: Blogs, Facebook, Kultur, Natur, Tiere, Umwelt, Werbung
28 März 2020
Wenn man...
und steht dann bei den Mauerresten einer Villa. Eine Burg hat es dort nie gegeben.
Nur ein paar Schilder erinnern noch an die ursprüngliche Bebauung.
Mittlerweile gibt es dort ein kleines Biotop mit ein paar Tümpeln und einem kleinen Wald.
In der Nähe gibt es ein paar Kleingärten...
und auch hübsche Vogelhäuschen...
Wie es in Corona-Zeiten sein soll, war ansonsten nichts los...
Es ist doch immer wieder interessant, was es so für Ecken in Osnabrück gibt... :-)
Bleibt gesund!
Labels: Geocaching, Natur, Osnabrück, Pflanzen, Umwelt
06 Januar 2019
Hochwasser in Flensburg
Aber ich war wahrscheinlich nicht der Einzige, der nicht damit gerechnet hat. Am Hafen standen noch einige Autos, so hatten die Enten mal was anderes zu gucken...
Menschen, mit denen wir gesprochen hatten, sagten, dass der Höchststand für 16.00 Uhr angekündigt war. Diese Fotos sind so gegen 13.00 Uhr entstanden.
Bushaltestelle und Fußgängerzone sahen sehr verändert aus...
Wir sind dann erst mal ins Museum gegangen. Als wir es ca. 2 Stunden später wieder verlassen wollten, sah der Eingang so aus...:
Glücklicherweise gab es noch einen Hinterausgang...
Wir hatten schon den Eindruck, dass das Hochwasser für viele Anwohner auch ein bisschen Routine war. An vielen Eingängen wurden professionelle Barrieren angebracht. Viele Menschen hatten die passende Schutzkleidung.
In dem Restaurant waren wir ein paar Tage vorher noch lecker Essen. Jetzt hatte es erstmal geschlossen.
Einige Menschen hatten auch ihren Spass:
Am Abend war ich noch mal los... Leider sind die meisten Aufnahmen nichts geworden. Zum Grundwissen eines Fotografen gehört, dass man den Bildstabilisator bei Stativaufnahmen ausschalten muss, weil er sonst das Bild "verwackelt". Blöd ist, wenn man es vergisst.
Hier dann immerhin noch eine "stimmungsvolle" Aufnahme:
Am nächsten Morgen war dann von dem ganzen Hochwasser schon nichts mehr zu sehen. Ich hoffe mal, dass die betroffenen Anwohner das ebenso entspannt erleben konnten...
Labels: Flensburg, Fotografieren, Natur, Umwelt, Urlaub, Wetter
22 Oktober 2018
Da ändern wir doch mal eben das Gesetz...
Da es ja die Autoindustrie und die Politik seit Jahren nicht schafft, die gesetzlichen Grenzwerte zu der Luftbelastung in den Innenstädten einzuhalten, kommt Frau Merkel nun mit der glorreichen Idee um die Ecke, die (von Gerichten) angedrohten bzw. angeordneten Fahrverbote zu verhindern, in dem ebendiese Fahrverbote als "nicht verhältnismäßig" eingestuft werden. Gehts noch???
Jahrelang ist viel zu wenig passiert, die Autoindustrie konnte tricksen, wie sie wollte und die Überschreitung der Grenzwerte hat (fast) niemanden interessiert. Jetzt, wo durch die Klagen endlich Bewegung in die Sache gekommen ist, wird immer noch die Autoindustrie hofiert und gehätschelt.
Frau Merkel war ja bislang bekannt dafür, eine Nase für die Stimmung in der Bevölkerung zu haben, aber der Höhenflug der Grünen und der Absturz der Volksparteien scheint sie immer noch nicht zu beeindrucken. Am Sonntag sind Wahlen in Hessen und Frau Merkel setzt scheinbar darauf, noch ein paar Stimmen zu retten, indem sie den Dieselfahrern einen Weg aufzeigt, dass ja alles nicht so schlimm ist, dass sich um die drohenden Fahrverbote keiner sorgen muss.
Es ist viel zu viel Zeit vergangen, in der (fast) nichts passiert ist und die Autoindustrie sträubt sich mit Händen und Füßen (und mit Hilfe der Politik) dagegen, alte PKW endlich mit der richtigen hardware nachzurüsten (die funktioniert...!) und Frau Merkel nimmt mal wieder den Druck "aus dem Kessel", indem Fahrverbote als "nicht verhältnismäßig" eingestuft werden sollen. Ich finds traurig...
Labels: Alltagsärger, Auto, Klima, Kommerz, krank, Natur, Politik, Technik, Umwelt
23 September 2018
Osnabrück hat autofrei... und spielt Boule
Natürlich hat nicht ganz Osnabrück autofrei, aber immerhin die Martinistrasse war heute für den Autoverkehr gesperrt... und Boule haben auch nur ein paar Leute gespielt, dazu am Ende mehr.
Leider hat das Wetter überhaupt nicht mitgespielt beim Autofrei. Viele Aktionen und Stände waren aufgebaut und geplant. Schön, mal auf einem Verkehrsüberweg zu sitzen und Pizza zu essen...
oder den Blick mal in Ruhe über die schönen Häuserfronten schweifen lassen...
Alles war vorbereitet für ein Sonnenbad...
und die Gärtner hatten sich viel Mühe gegeben, zu zeigen, was statt Asphalt zu sehen sein könnte...
Wer wollte, konnte sich über Alternativen für das Auto, z.B. Lastenräder, informieren...
Es war ein ungewohntes Gefühl, mal ganz entspannt über eine der wichtigsten Hauptverkehrsstrassen von Osnabrück zu flanieren, ohne in Gefahr zu sein, gleich überfahren zu werden... Trotz des schlechten Wetters waren viele Menschen unterwegs und genossen die Ruhe und auch das kulinarische Angebot.
Mal schauen, wie die Martinistrasse in ein paar Jahren aussieht. Sie wird zwar nicht autofrei werden, aber meines Wissens ist es geplant, den Autoverkehr zukünftig nur noch einspurig fahren zu lassen und dem öffentlichen Nahverkehr und den Radfahrern deutlich mehr Platz einzuräumen, ich bin gespannt.
Und Boule wurde auch gespielt, aber bereits gestern. Der "Bürgerinnen- und Bürgerverein Katharinenviertel Osnabrück e.V." hatte zu einem Bouleturnier eingeladen und ca. 15 Menschen kamen...
Ich war auch dabei, wenn auch nicht sehr erfolgreich, aber Spaß hat es trotzdem gemacht.
Allen einen guten Start in die Woche, zieht Euch warm an...
Labels: Auto, Klima, Natur, Osnabrück, Politik, Radfahren, Umwelt, Wetter
16 September 2018
Citta-slow (in) Bad Essen
Die Citta Slow-Vereinigung wurde inspiriert von der Philosophie der Slow-Food-Bewegung. Hauptziele sind die Verbesserung der Lebensqualität in Städten und das Verhindern der Vereinheitlichung und Amerikanisierung von Städten, in denen Franchise-Unternehmen dominieren. Die Betonung lokaler, regionaler und kultureller Besonderheiten und der eigenen und speziellen Werte der Stadt und ihres Umlandes sind ebenfalls zentrale Ziele.
Heute fand in Bad Essen ein Markt statt, um diese Ziele zu fördern und den regionalen Anbietern eine Möglichkeit zu bieten, ihre Produkte zu präsentieren und für ihr Anliegen zu werben.
Ein paar lebende Exemplare von bedrohten Nutztierrassen durften natürlich nicht fehlen...
Auch die Slow-Food-Bewegung selbst war mit einem Stand vertreten...
Natürlich gab es viel zu probieren und zu kaufen, die Apfelernte ist ja bestens dieses Jahr...
einer hatte es auch in die Deko geschafft...
Mit seiner Kirche und den umliegenden Fachwerkhäusern ist Bad Essen ein Ort, der sich sowieso für einen Besuch lohnt...
nur die Geocache-Dichte ist noch deutlich ausbaufähig. Der einzige Cache im Ortskern ist gerade verschwunden... :-(
Labels: Geocaching, Kommerz, Kultur, Niedersachsen, Osnabrücker Land, Pflanzen, Politik, Umwelt, Werbung






















































